Auf die beste Art und Weise - beginnt für uns bei artgerechter Tierhaltung


Fleisch essen, heißt immer auch, über Leben und Sterben der Tiere mit zu entscheiden. Wie viel Verantwortung man bereit ist, hier zu übernehmen, bleibt jedem selbst überlassen.

Für Kreutzers gilt: Auch in ethischer Hinsicht haben wir unsere Messlatte ganz weit nach oben gehängt: angefangen bei Zucht und Aufzucht der Tiere über deren artgerechte Haltung und Fütterung bis hin zum richtigen Schlachten. Alle Züchter und Lieferanten, mit denen wir zusammenarbeiten, sind sorgsam und persönlich von uns ausgewählt. Wir kennen einander und wissen ganz genau, wie, wo und unter welchen Bedingungen die Tiere aufwachsen. Das ist uns wichtig. Mehr als wichtig. Denn: Genuss ist immer auch eine Frage der Haltung.

Ein Beispiel: unsere Partner Danilo und Marco Cazzamali aus Romanengo bei Cremona in Norditalien, beides Metzgermeister mit Leib und Seele. Von ihnen beziehen wir unser erstklassiges Fassona-Rind. Die beiden arbeiten ausschließlich mit ausgesuchten Höfen zusammen, einer ist der befreundete Hof „Le Garzide“, wo die Tiere zu 100 Prozent artgerecht und nach strengsten Biovorgaben im Einklang mit der Natur aufwachsen.

Diego – Chef von „Le Garzide“ – achtet auf die natürliche Fruchtfolge und eine minimale Bodenbearbeitung, vermeidet Chemikalien sowohl in der Landwirtschaft als auch bei der Viehzucht und setzt diese nur im äußersten Notfall als letztes „lebensrettendes“ Mittel ein. Der Stall ist so gebaut, dass sich die Tiere wohlfühlen. Gefüttert wird die hier beheimatete Rinderrasse ausschließlich mit Heu vom Dauergrünland: ein Mix aus Kleie, Erbsenprotein, Johannisbrot, Rübennassschnitzel, Leinsamen und Gerste sowie Mais. Der Großteil davon stammt komplett aus eigener Herstellung. All das spielt für das gute Leben der Rinder ebenso wie für die hohe Qualität des Endproduktes eine große Rolle.